St.Gallischer Jägerverein Hubertus

Wildkrankheiten

Projekt Tuberkulose

„Vorkommen von Infektionen mit den Erregern der Blauzungenkrankheit, der Bovinen Virusdiarrhoe und der Tuberkulose bei freilebenden Wildungulaten in der Schweiz”

Download als PDF: Teil 2: Tuberkulose (TB)

 

Übersicht zum Thema „Wildkrankheiten“

Zu den Wildkrankheiten, den Krankheiten die das Wild befallen können, gehören

  • durch Viren bedingte Infektionskrankheiten
  • durch Bakterien bedingte Infektionskrankheiten
  • parasitäre Krankheiten
  • Vergiftungen
  • Geschwülste
  • Missbildungen
  • Verletzungen

Die im nachfolgenden Überblick aufgelisteten Krankheiten sind typisch für den mitteleuropäischen Raum und werden daher in der Wildtierkunde üblicherweise behandelt. Dadurch ist keine Aussage über die Häufigkeit ihres Auftretens getroffen. Krankheiten der Nutztiere können auf Wildtiere übertragen werden und umgekehrt. Weidevieh ist ebenso der Krankheitsgefahr ausgesetzt wie das Wild, jedoch sind vorbeugende und heilende Maßnahmen leichter möglich. Eine vorbeugende Maßnahme beim Wild ist z. B. die Schluckimpfung gegen Tollwut. Dazu legen Jäger im Auftrag der amtlichen Veterinäre mit Impfstoff präparierte Köder aus. Das freilebende Wild ist in seiner Umwelt auch Krankheiten ausgesetzt, die durch Zugvögel übertragen werden können oder die mit Handelsgut eingeschleppt werden. Rechtzeitiges Erkennen einer Krankheit ist die wichtigste Maßnahme. Deshalb ist in Deutschland der Nachweis besonderer Kenntnisse über die Wildkrankheiten, die Wildprethygiene und die einschlägigen Rechtsnormen ein Bestandteil der Jägerprüfung.

Einige der aufgelisteten Krankheiten sind Zoonosen, d.h. sie sind auf den Menschen übertragbar. Aufgrund gesetzlicher Regelungen sind einige Krankheiten meldepflichtig.

Viruskrankheiten

Bakterielle Krankheiten

Parasitäre Krankheiten

Krankheiten durch Pilze

Vergiftungen