Aktuelles (Hubertus)

Hubertus – wie weiter?

Wie bereits im Jahresbericht angetönt, haben wir im abgelaufenen Vereinsjahr das Projekt «Hubertus – wie weiter?» gestartet. Dies vor dem Hintergrund, dass sich unser St. Gallischer Jägerverein Hubertus in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Die Mitgliederzahlen wachsen weiterhin stark an, während die Mitwirkung auf dem Niveau wie vor 10 Jahren verharrt. Was bedeutet dies für den Verein, seine Organisation und die Führung? Diese Herausforderungen diskutierten rund 60 Mitglieder Anfang Dezember in einem offenen Workshop im Blockhaus Erlenholz. Unter der Moderation von Hubertusmitglied Prof. Dr. Lukas Scherer, Professor für Organisation und Führung an der Fachhochschule OST wurden vom Vorstand erarbeitete Konzeptvarianten diskutiert. Konkret wurden an vier Posten folgende Lösungsideen kritisch diskutiert und bewertet:

  • Status Quo weiterführen schwierige Personalsuche Problemlösung nur aufgeschoben
  • Aufbau einer Geschäftsstelle für Hubertus
    • finanziell herausfordernd
    • stärkt die Organisation und erleichtert die Personalsuche im Milizbereich
  • Aufgliederung in Verein und Betriebs AG als Mieterin
    • würde klar zwischen Miliz- und Profistruktur trennen
    • Anlage wäre professioneller betrieben, schwierige Abgrenzung (Unterhalt, Ersatzbeschaffung, Ausbau)
  • Neue Ideen / Was ich auch noch sagen wollte
    Offene Diskussion und Ideenbörse

In den sehr angeregt und konstruktiv ge-führten Diskussionsrunden zeigte sich, dass insbesondere eine breitere Vertei-lung der Verantwortlichkeiten wichtig wird, damit überhaupt noch Führungs-personen gefunden werden. Die Idee eines Teilzeitmandats für ein Sekretariat oder eine Geschäftsstelle stiess mehr-heitlich auf Akzeptanz. Denn nebst der breiteren Verteilung der Verantwortlich-keiten gilt es auch die operativen Tätig-keiten (Mitglieder-Administration, Buch-haltung, Planung/Koordination etc.) zu bündeln. Ohne eine solche Entlastung würde es nach Ansicht der Mehrheit der Teilnehmenden zunehmend noch schwieriger, Mitglieder für Führungsauf-gaben über alle Stufen des Vereins zu gewinnen. Wie weiter?
Der Vorstand wird die Ergebnisse der Online-Umfrage und des Workshops weiter auswerten und diskutieren. In den kommenden Monaten werden wir dann zeitgerecht über die getroffenen Entscheidungen informieren, so dass vor der Hauptversammlung 2024, wenn Neuwahlen anstehen, noch genügend Zeit für eine breite Meinungsbildung bleibt.