Erdhunde
Die Haltung von Hunden ist anspruchsvoll. Für die artgerechte Haltung sind verschiedene Bedingungen notwendig, welche das Bundesamt für Veterinärwesen in einer Broschüre zusammengefasst hat. Das gleiche gilt für Hundehalter, die von ihrer Hündin gerne Nachwuchs hätten. Revier Jagd St.Gallen organisiert jedes Jahr Schweisshundeprüfungen und koordiniert die Ausbildung in den regionalen Sektionen.Schweisshunde nehmen bei der Jagd eine wichtige Aufgabe wahr. Sie werden insbesondere für Nachsuchen auf Wild eingesetzt, das auf der Jagd, durch den Strassenverkehr oder andere Vorkommnisse verletzt wird. Entscheidend für den Erfolg von Nachsuchen sind das korrekte Verhalten des Jägers nach dem Schuss und die optimale Zusammenarbeit des Hundeführers mit seinem Schweisshund.Dieses Zusammenspiel wird von den Hundeführern mit ihren Schweisshunden laufend intensiv geübt und an speziellen Veranstaltungen geprüft. Für Nachsuchen werden nur Gespanne eingesetzt, welche die entsprechenden Prüfungen erfolgreich bestanden haben und sich dafür auch eignen (z.B. für erschwerte Nachsuchen). Für das Anlegen von Fährten für die Übungen mit dem Hund hat sich der Fährtenschuh “Suchenheil”, welcher in Zusammenarbeit mit erfahrenen Schweisshundeführern und Experten im Schweisshundewesen entwickelt und erprobt wurde, hervorragend bewährt. Weitere Informationen dazu erhalten sie HIER . Die Prüfung der Schweisshunde zur Nachsuche erfolgt gemäss dem kantonalen Regulativ und dem Prüfungsreglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche.Die Prüfung der Schweisshunde zur Nachsuche erfolgt gemäss dem kantonalen Regulativ und dem Prüfungsreglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche.
Der Dachshund
oder Teckel
Der Dachshund
oder Teckel
Wird in den drei Haarvarietäten kurz-,lang- und rauhhaarig gezüchtet. Lang- und rauhhaarige Hunde gingen durch Einkreuzungen von kleinen langhaarigen Stöberhunden oder rauhhaariger Terrier aus dem ursprünglichen Kurzhaar hervor. Folgende Farben sind allen Schlägen eigen. Rot, schwarzrot, braun, schokolade-, sau- und dürrlaubfarben . Bezüglich der Grösse werden der Normalschlag, der Zwerg- und der Kaninchenteckel unterschieden. Der Name Teckel wurde übrigens vom griechischen „Tekal“ abgeleitet und bedeutet soviel wie „Feurigkeit“. Der von kurzen Gliedmassen getragene langgestreckte Rumpf birgt die Gefahr von Wirbelsäulenerkrankungen,Dackellähme, was vor allem bei der Wohnungshaltung mit häufigem Treppensteigen zu beachten ist. Unter den jagdlich geführten Teckeln dominiert der rauhhaarige Typ.
Der jagdliche Einsatz
Dackel eignen sich als spur- und fährtenlaute Hunde vorzüglich zum eher kurzen Stöbern auch in dichtem Bewuchs. Grösse und Raubwildschärfe liessen sie im Verlauf ihrer Entstehungsgeschichte zum unverzichtbaren Gehilfen des Raubwildjägers werden, wobei der Hang zum Schliefen bei manchem Hund als unliebsame Unterbrechung der Stöberarbeit in Kauf genommen werden muss. Auf der Rotfährte von Schalenwild erbringt der Dackel beachtenswerte Leistungen. Der Hundeführer muss aber klar erkennen können, wo die Anforderungen der Nachsuche das Leistungsvermögen seines kleinen Jagdgehilfen eindeutig übersteigen.
Der Deutsche Jagdterrier
oder DJT
Der Deutsche Jagdterrier
oder DJT
Wird seit der Mitte des 20. Jh. als eine der jüngsten Jagdhunderassen gezüchtet und geführt. Er ging aus dem englischen Foxterrier hervor, in den der altenglische Rauhhaarterrier eingekreuzt wurde. Daher ist sein Haar auch dicht und rauh oder aber von derber,glatter Beschaffenheit. Die Hunde sind zumeist schwarz aber auch schwarzgrau meliert und dunkelbraun gefärbt. Bei letztern finden sich braunrotgelbe Brandabzeichen an Fang,Brust, Läufen, Weidloch und Augenbrauen. Schulterhöhen von 33 bis 40 Zentimetern ordnen den DJT eindeutig den kleinen Jagdhunderassen zu.
Jagdlicher Einsatz
Angeborene Härte und Schärfe stechen als Wesensmerkmale hervor, lassen den Hund aber trotz vererbter Hartnäckigkeit bei konsequenter und einfühlsamer Einwirkung recht führig sein. Er besitzt einen ausgeprägten Freiheitsdrang und ordnet sich nur seinem Führer unter. Er braucht viel Beschäftigung und jagdlichen Ausgang.
Auf Grund seines erblich gefestigten Spurlauts und seiner Robustheit eignet er sich hervorragend zum Stöbern in auch dornigen Dickungen, und bringt dort dank seiner Wildschärfe und Wendigkeit auch Schwarzwild zum Verlassen des Kessels. Entsprech-end abgeführt vermag er auf der Rotfährte Beachtliches zu leisten . Seine angeborene Wasser- und Bringfreudigkeit machen ihn auch zum tüchtigen Helfer am und im Wasser. Seine Stärke liegt aber unzweifelhaft in der Bauarbeit, wo er dem Dachs hartnäckig vorliegt und den Fuchs rabiat zum Springen veranlasst.